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Wie der appstar die Sichtbarkeit von Apps erhöht - Die Appcard

Wie suchen Smartphone- und Tabletnutzer nach Apps? Weit häufiger als über spezielle Such-Apps wie Quixey oder Chomp werden Apps über App Stores, Suchmaschinen und Empfehlungen von Freunden gefunden. Da App Stores die bereits dargestellten Schwächen aufweisen, ist es für jeden App Publisher unabdingbar, über Suchmaschinen gut gefunden zu werden. Verwunderlich ist daher, dass die allerwenigsten Apps auf eigenen Websites oder zumindest auf spezifischen Microsites dargestellt werden.

Das kommunikative Zusammenspiel zwischen App und Web ist für die Auffindbarkeit der App entscheidend: nur, wenn die App über alle "Online-Kanäle" gleichermassen gut gefunden wird, hat der App Publisher alle seine Hausaufgaben erledigt. Mit dem appstar bieten wir allen App Publishers den Eintrag ihrer App in Form einer Visitenkarte - der Appcard -  an.

In der kostenlosen Basisversion zeigt die Appcard den Beschreibungstext und die Screenshots aus dem App Store, eine Option zur email an den Publisher sowie Sharing-Optionen via Twitter, Facebook und Google+. Die Besonderheit: der Beschreibungstext ist editierbar - der Publisher kann ihn hinsichtlich Auffindbarkeit in Suchmaschinen optimieren und ihn entsprechend etwaiger Aktionen wie Preissenkungen oder saisonaler Events anpassen.

Will der App Publisher aktiv mehr Aufmerksamkeit auf seine App lenken, kann er das appstar Marketing Toolkit einsetzen. Das Marketing Toolkit besteht aus einem Bündel an individuell einsetzbaren Tools, die allesamt in der Praxis der AppAdvisors im Einsatz sind und erfolgreiche Methoden der App Vermarktung darstellen. Da nicht jeder Publisher ein signifikantes Marketingbudget zur Verfügung hat, ist das Marketing Toolkit das ideale Instrument zum App Marketing fùr den kleinen Geldbeutel.

Im einzelnen enthält das App Marketing Toolkit die folgenden Instrumente:

  • Appcard Banner auf appstar.tv
  • Promotion Feature auf appstar.tv
  • Promotion im appstar Newsletter
  • Erweiterung der Appcard um Social Media Release
  • Erweiterte Editierfunktion der Appcard
  • Rabatt auf App Video Review durch appstory.tv

Das App Marketing Toolkit wird ab Februar 2012 zur Verfügung stehen - interessierte App Publisher können sich gern für die Teilnahme an der Closed Beta an uns wenden.

App Discoverability (2) - Das Problem Top Liste

Wir alle kennen und lieben Top Listen. Rankings der besten fünf oder besten zehn Musikstücke, Bücher, Weihnachstgeschenke - die 10 meistverdienenden Hollywood-Schauspieler, die zwanzig exklusivsten Hotels der Welt - die Liste der Toplisten ist unendlich.

Gedacht waren Top Listen als eine Art Entscheidungsgrundlage für den Konsumenten, der aus einer unübersehbaren Vielzahl an Produkten auswählen muss, überfordert ist und die Hilfestellung einer Vorauswahl - einer Filterung durch Experten wie Jurys, Themen-Fachleuten oder Prominenten - gerne in Anspruch nimmt. Entstanden sind Top Listen, die gewissermassen helfen das beschriebene Filterproblem zu lösen; diese sind allerdings mit einigen nicht unerheblichen Nebenwirkungen versehen.

Die in ihrer Auswirkung wichtigsten Nebenwirkungen von Top Rankings sind:

  • Künstliche Beeinflussung der Top Ranglistenplätze
  • Fokussierung des Angebots auf einen sehr kleinen Ausschnitt des Gesamtangebots bei gleichzeitiger Ignoranz gegenüber dem Gesamtangebot

So, wie jeder Schriftsteller ein Lied darüber singen kann, wie entscheidend es für den Wohlstand seiner zukünftigen Familie ist, ob er auf die Booker Prize Shortlist kommt, oder jeder Musiker keine Zahl besser kennt als seinen Media Control Wert, der über die Position seines Songs in den Charts entscheiden, geht es um die Optimierung des Rangs eines Produkts im Top Ranking. Solange das Produkt in den Top Ranks enthalten ist, erhält es eine hohe Sichtbarkeit, wird es promoted und wird durch seine Präsenz in diesem erlauchten Kreis geadelt: allein weil das Produkt in den Top Ten gelandet ist, muss es gut sein - denken sich die Verbraucher. Es entsteht ein Sogeffekt, der in den allermeisten Fällen dafür sorgt, dass in den obersten Rängen von Top Listen relativ wenig Bewegung herrscht.

Manche Betreiber von Top Listen haben daher eine zeitliche Begrenzung für die Präsenz in den oberen Rängen eingeführt - dies widerspricht genaugenommen dem Sinn der Top Liste, verhindert aber zumindest, dass sich Produkte in den obersten Positionen "festsetzen" und den Aufstieg anderer neuerer Produkte verhindern.

Die Top Listen im Apple App Store, Android Market & Co. befördern auf dem heutigen Stand genau diese Problematik von Top Listen: Apps in den oberen Rängen halten sich dort, zementieren ihre Plätze und werden von immer mehr neuen Smartphone- und Tabletnutzern als erste Apps entdeckt und heruntergeladen. Wie bereits ausgeführt - an sich ist dies nicht zu beanstanden - gute Apps sollen ihre Wertschätzung erhalten. Nur sind die Stores momentan nicht dafür ausgelegt, neuen Apps faire Chancen auf obere Plätze einzuräumen - wenn man von Ausnahmen wie der "Where's my water" App aus dem Hause Disney absieht, die zum einen über ein stattliches Marketingbudget verfügt und zum anderen seitens Apple signifikant gefeatured worden ist.

Bringt ein Entwickler eine neue App heraus, steht er vor der schier unlösbaren Aufgabe, sie sichtbar zu machen und sie gegen die übermächtigen Top Apps zu positionieren. Genau an diesem Punkt setzt der new appstar an. Welche Möglichkeiten der new appstar dem App Entwickler bietet, wird im nächsten Beitrag beschrieben. 

App Discoverability (1) - Apps auffindbar machen

Wie angekündigt werden wir an dieser Stelle etwas aus dem Nähkästchen plaudern - also aus unserer täglichen Arbeit mit Apps - insbesondere deren Vermarktung.

Um eine neue App möglichst gut auffindbar zu machen, sollte man sich bereits vor dem Start der Programmierarbeiten einige Fragen zur potentiellen Nutzung und Zielgruppe der App beantworten. Diese Überlegungen stehen idealerweise am Beginn eines jeden neuen Projekts oder Start-ups - und eine App ist ein Projekt par excellence: sie stellt die Befriedigung (genau) eines Kundenbedürfnisses dar und ihr nutzen ist sofort ablesbar. 

Zu beantwortenden Fragen vor dem Start der App Programmierung

  • Welche Zielgruppe spreche ich an? Hier hilft eine öglichst genaue und scharfe Eingrenzung - nicht etwa: "alle Bundesbürger". Nicht immer sind sozio-demographische Merkmale zur Beschreibung hinreichend geeignet - oft helfen psychographisceh Faktoren.
  • Welche Interessen haben meine potentiellen Nutzer?
  • Wo bewegt sich meine Zielgruppe im Internet? Auf welche Plattformen, welche Online-Kommunikationsweg werden genutzt? etc.
  • Welche Smartphones und/oder Tablets und welche mobilen Betriebssystemen verwenden meine zukünftigen Nutzer?
  • Wie lösen meine zukünftigen Nutzer das Problem, das meine App löst, bisher? Online, aber auch in der realen Welt
  • Wie empfinden die Nutzer die bisherige Problemlösung? Reicht sie ihnen aus, vermissen sie etwas? Oder stellen sie sich gar eine komplett andere Lösung vor?

Dieser Fragenkatalog erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit - er kann durchaus weitergeführt werden; letztlich ist dies eine Frage des Aufwands, den man sich in der Konzeptionsphase zugesteht. Dabei gilt: zu Beginn vermiedene Fehler kosten weniger Zeit und Geld als ihre nachträgliche Behebung!

Die Antworten auf diese Fragen bilden die Grundlage für eine gute und nachgefragte App mit relevanter Funktionalität zum einen, aber auch für die App begleitenden Beschreibungs-Texte, für den Namen der App und für Textmateriual, das zur späteren Kommunikation der App verwendet werden kann. Vor allem aber helfen die Antworten,

  • die Zielgruppe ohne Streuverluste ansprechen zu können und
  • ihnen die App
  • an den richtigen Orten
  • idealtypisch präsentieren - d.h. auffindbar zu machen!

Michael Reuter

Webseiten in 10 Millisekunden – oder weniger

Es gibt da so eine Faustregel: jede 100 Millisekunden, die eine Webseite länger braucht zu laden, kostet etwa 2% Besucher, und zwar nur, weil sie zu ungeduldig sind, zu warten. Gemeint ist die Zeit, die vergeht, bis die Seite so weit aufgebaut ist, dass sich der Benutzer einen ersten Überblick verschaffen kann, ob die Informationen auf der Seite für ihn interessant sind. Braucht das Nachladen einiger Bilder noch etwas länger, ist das meistens okay.

Die Zeit, die ein Browser dafür braucht, hängt natürlich von der Geschwindigkeit ab, mit der er den Seitenquelltext interpretiert und zur Anzeige bringt, technisch an sich schon ein Fass ohne Boden. Das versteht, wer sich die Performancegewinne moderner Browser in den letzten drei bis fünf Jahren ansieht.

Hinzu kommt ein noch die Latenz des Netzes, auf die der Browser keinen Einfluss hat. Die Netzwerklatenz hängt zum einen von der Entfernung zwischen Benutzer und Server ab, liegen die in Tokyo und München, liegt die entfernungsbedingte Latenz bei theoretisch bei 2 x 30ms (Anfrage und Antwort), da sich elektrische Wellen maximal mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Der doppelte Wert (120ms) erscheint aber weitaus realistischer, da sich die elektrischen Wellen in Kabeln, die immer einen physikalische Widerstand besitzen, viel langsamer ausbreiten; außerdem wird das Signal über eine Vielzahl von Routern geleitet, die auch eine diskrete Verabeitungszeit haben. Um diesese Problem zu lindern, werden Content Delivery Networks (CDNs) eingesetzt: die Daten werden nicht vom zentralen Server geholt, sondern eine Kopie von einem Edge-Server, der sich geografisch am nächsten zum Seitenaufrufer befindet.

Aber auch der Hauptserver hat eine eigene Latenz, da er die Antwortinformationen oftmals erst in Echtzeit generieren kann, das trifft gerade für dynamische Web 2.0-Seiten und auch für den appstar zu. Je nachdem, wie viele und wie aufwändige Datenbankabfragen und Templateprozesse ausgeführt werden müssen, kann diese Latenz schon im Bereich von Sekunden liegen – eindeutig zu lang. Wir haben auch beim appstar festgestellt, dass wir hier noch besser werden müssen. Der Idealfall wäre eine konstante Latenz von unter 10ms für jeden Seitenaufruf. Ist so etwas möglich?

Wir denken schon. Allerdings sind eine Vielzahl von Maßnahmen nötig, um dieses Ziel zu erreichen. Zunächst haben wir festgestellt, dass unsere Datenbank zu langsam für die Aufgabe ist und haben sie gegen eine moderne NoSQL-Datenbank getauscht. Das Ergebnis ist verblüffend. Die Hauptursache für diesen Performance-Zuwachs ist, dass die meisten NoSQL-Datenbanken Daten, die zu einem Objekt zusammen gehören, zusammen in einem Block auf dem Speichermedium verwalten, während sie bei SQL-Datenbanken oft weit über das Medium verstreut sind. Der Lesekopf der Festplatte kann nun nicht Sektoren sequentiell auslesen, sondern muss sehr oft die Postition wechseln. Das kostet Zeit.

Für rechenintensive Aufgaben, wie die Neuberechnung der App-Rankings, benutzen wir nun einen Execution-Service. Dieser wird nach einer bestimmten Anzahl von Ratings zeitverzögert getriggert und arbeitet im Hintergrund. Dadurch sind die Antwortzeiten sehr hoch, die Berechnung muss nicht beendet sein, bevor der Server die Antwortseite sendet. Die Aktualität der Rankings hinkt nun zwar einige Sekunden hinterher, aber das ist für den appstar akzeptabel.

Außerdem lassen sich einmal generierte Inhalte, die sich nicht mit jedem Seitenaufruf ändern, im Arbeitsspeicher des Servers – auch verteilt über einen Server-Cluster in der Cloud – zwischenspeichern – das serverseitige Caching. Die Inhalte werden vor der Ablage im Cache noch minifiziert (Leerzeichen und anderes überflüssiges wird entfernt) und mit GZIP komprimiert, um die Transferzeit über das Netz deutlich zu verringern. So lässt sich das Ziel, Seiten mit einer durschnittlichen Serverlatenz von weniger als 10ms erreichen, durch intelligente Softwarearchitektur und die zu den Anforderungen passenden Technologien ist das machbar.

Noch sind wir nicht so weit. Der new appstar hat schon jetzt im Prototypstatus eine erheblich kürzere Latenz, als die bestehende Live-Version. In kommenden Upgrades werden wir versuchen, das Ziel 10ms zu erreichen. Wenn es so weit ist, lassen wir die Champagnerkorken knallen!

Jürgen Messing
appstar Software Engineer 

App Discoverability - einfach und schnell die richtige App finden

In den Anfangstagen der App Economy genügte das Erscheinen einer neuen App im App Store und viele interessierte Smartphone-Nutzern stürzten sich auf den Download. Heute - mit mehreren hunderttausend Apps in den großen App Stores - wird es nicht nur für einzelne App Entwickler immer schwieriger, ihre App bekanntzumachen, sondern auch große Unternehmen sehen das App Marketing als Herausforderung.

Auf der Mobile Shopping Fall Conference in New York konnte Marc Parrish, VP Loyalty and Retention bei Barnes & Noble, ein Lied davon singen: Die meisten der heruntergeladenen Apps bleiben nur für kurze Zeit auf den Homescreens der Mobilnutzer; innerhalb weniger Tage werden die meisten wieder gelöscht - ein klares Zeichen dafür, dass es nicht die richtigen Apps für den Nutzer waren.

Discoverability ist mehr als nur die Möglichkeit, gut auffindbar zu sein: App Discoverability beschreibt die Fähigkeit einer App, von denjenigen Nutzern einfach und schnell gefunden zu werden, die sie gut gebrauchen können, denen die App einen Mehrwert bietet. Das heisst:

  • Auffindbarkeit und
  • Passung zu Nutzerbedürfnissen

sind die beiden entscheidenden Aspekte der App Discoverability.

Die derzeit angebotenen App Stores von Apple, Android und Co. bieten den App Publishers nur wenige Möglichkeiten, ihre Produkte darzustellen und zu vermarkten. Die eingeschränkte Funktionalität aus Sicht des Nutzers führt dazu, dass die Suche nach der passenden App zu einem Zufallsspiel wird, da nach Eingabe entsprechender Suchbegriffe zwar viele Apps - aber oft nicht die passenden - angeboten werden. Zudem führt der Fokus auf Bestenlisten dazu, dass einmal in eine Bestenliste vorgestoßene Apps allein durch ihre Platzierung häufiger heruntergeladen werden, als dies der App eigentlich zuzumuten wäre - ein bekannter Effekt von Top Lists.

Mit dem new appstar versuchen wir die App Discoverability zu erhöhen, indem wir zum einen die Auffindbarkeit von Apps erleichtern und zum anderen es dem Nutzer erleichtern, die richtige App zu finden. In den nächsten Posts werden wir dazu einzelne Aspekte darstellen und freuen uns auf Feedback.

Michael Reuter 

 

Technische Neuausrichtung im appstar

Im Sommer stand fest, dass der appstar neu ausgerichtet wird und einen Relaunch bekommt. Bei dieser Gelegenheit haben wir alles, wirklich alles, nochmal hinterfragt und auf den Prüfstand gestellt, uns sehr viele Gedanken über die zukünftige Ausrichtung und Features gemacht. Was wollen wir anbieten, wie sieht die Marketingausrichtung aus, was sind die Kernsäulen der Plattform und was wollen wir später noch einbauen? Auch wollen wir versuchen, die Seite schneller zu machen und die Suche intelligenter.

Am Ende war klar, wir bauen den appstar komplett neu und stellen ihn auf eine moderne, Service orientierte Plattform. Der appstar braucht eine solide, ausbaubare Basis, um eine Vielzahl von Nutzern und parallelen Whitelabel-Kanälen (wie z.B. den Show Your App Award) zu verarbeiten. Weitere Anforderungen sind neben erhöhter Geschwindigkeit und besserer Suchfunktion hohe Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit der Anwendung in der Cloud. Dazu kommen generische Mehrsprachenfähigkeit und die Unterstützung von App-Storefronts und verschiedenen Betriebssystemen weltweit.

Für die Implementierung des Web-Servers haben wir uns für Java entschieden, statt der bestehenden MySQL-Datenbank kommt nun die Dokumentdatenbank MongoDB zum Einsatz. Der Server ist von Grund auf neu geschrieben und kann somit spezifisch auf die Anforderungen, die Discoverability und viele parallele Whitelabel-Kanäle mit sich bringen, angepasst und optimiert werden. Die Implentierung ist multithreaded, es können also mehrere zehn tausend gleichzeitige TCP/IP-Verbindungen zuverlässig mit einer einzigen Instanz bedient werden.

Die neue Plattform ermöglicht uns auch, Webseiten zu cachen, so dass sie nicht jedes Mal aus der Datenbank generiert werden müssen. Das reduziert die Latenz bei der Seitenauslieferung erheblich. Der Cache ist für die Skalierung auf hunderte Serverinstanzen ausgelegt, so dass Traffic-Spitzen sicher aufgefangen werden können und auch beliebige Nutzerzahlen in der Zukunft zuverlässig verarbeitet werden. 

Wir haben noch so viele Ideen, den new appstar weiter nach vorne zu bringen, vor allem im Bereich App-Discoverability, App-Analyse und Marketing-Backendservices für Entwickler und App-Publisher. Wir werden euch hier auf diesem Blog über alle technischen Neuerungen auf dem Laufenden halten und sind auf das Feedback sehr gespannt.

Jürgen Messing,
appstar Software Engineer 

Der appstar Relaunch

Dies ist der erste Beitrag im appstar Blog. Ab sofort werden wir hier über die Fortschritte des Relaunchs unserer Plattform appstar.tv berichten.

Im Oktober 2010 erblickte appstar.tv die Welt. Gemeinsam mit dem Verlag IDG Magazine Media haben wir einen Wettbewerb der besten Apps kreiert: Internetnutzer können online ihre Lieblings-Apps nominieren und bewerten. In acht Kategorien werden in Echtzeit die Rankings aller Bewertungen angezeigt.

Bereits im Januar 2011 diente die Plattform appstar.tv als White Label Version für die Durchführung des Show Your App Awards der Mobilfunk-Messe M-Days in Frankfurt. Hier und im darauffolgenden - live im Internet übertragenen - appstar Wettbewerb auf der Cebit in Hannover wurden die besten Apps von Online-Wählern sowie zusätzlich von Jurys prämiert. In beiden Fällen erhielten die Gewinner die Gelegenheit, ihre Apps in der Öffentlichkeit zu präsentieren und freuten sich anschliessend über ansehnliche Gewinne. Die Vorbereitungen für die M-Days 2012 laufen bereits auf Hochtouren.

Das erste Lebensjahr des appstar war also überaus erfolgreich. Damit wir diese Entwicklung auch im Jahr 2012 fortschreiben können, haben wir uns bereits im Sommer für einen Relanch der appstar-Plattform entschieden: während die aktuelle Website eine zwar reibungslos funktionierende, aber technisch eher einfache Struktur aufweist, wird der new appstar nicht nur in einem neuen Gewand daherkommen, sondern auf einer neuen Plattform basieren und in funktionaler sowie inhaltlicher Sicht hochskalierbar sein.

Zwei Grundgedanken bilden die Säulen des new appstar:

  • App Discoverability und
  • App Marketing.

Discoverability meint die Fähigkeit, dem Nutzer die für ihn passende App anzubieten. Das ist im derzeitigen Ecosystem von App Stores nicht zufriedenstellend gelöst: allein die hohe Anzahl an Apps macht es dem Nutzer zunehmend schwerer, die richtige App zu finden. Mit dem new appstar werden wir das Finden der richtigen App vereinfachen.

Mit Marketing sind die Möglichkeiten gemeint, die der App Publisher - der App Entwickler oder das die App betreibende Unternehmen - hat, um seine App bekanntzumachen und die Downloads zu steigern. Mit dem new appstar werden wir dem App Publisher Vermarktungsmöglichkeiten an die Hand geben, anhand derer er selbst seine App bekanntmachen kann.

App Discoverability und App Marketing - darüber werden wir zukünftig an dieser Stelle schreiben - und hoffen auf Euer aktives Feedback! Insbesondere die App Publisher unter Euch laden wir herzlich zur Diskussion ein: im Idealfall machen wir den new appstar dadurch noch ein Stück besser und verhelfen allen zu optimalen Möglichkeiten, ihre Apps zu vermarkten!

Im Namen Eures appstar Teams

Michael Reuter